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Einfach nur grandios, die Orgel der Konzertkirche.

Ein großer Tag für Neubrandenburg und die gesamte Region: In der Konzertkirche ist heute zum ersten Mal ein Konzert auf der neuen Orgel gegeben worden. Die lettische Starorganistin Iveta Apkalna spielte das Instrument solo und in Begleitung durch die Neubrandenburger Philharmonie unter der Leitung von Anu Tali.

Die rund zwei Millionen teure Orgel aus den Werkstätten von Karl Schuke (Berlin) und Philipp Klais (Bonn) ist ein Geschenk des in der Region ansässigen Unternehmers Günther Weber, der heute zugleich seinen 70. Geburtstag in der mit geladenen Gästen gefüllten Kirche beging und zu Recht gefeiert wurde. Oberbürgermeister Silvio Witt würdigte das Engagement Günther Webers, und der ganze Saal brachte dem Jubilar ein Ständchen.

Günther Weber mit Iveta Alpakna.

„Grandios“, so die wohl einhellige Meinung des Publikums über den Klang des Instrumentes und die Virtuosin des Nachmittags. Es erklangen Werke von Widor, Bach, Escaich, Gigout, Rossini und Guilmant. Besonders beeindruckte, dass die 2500 Pfeifen direkt vor den Zuhörern angespielt werden und damit die Musiker an den Manualen unmittelbar zu erleben sind. „Das ist einfach unglaublich“, schwärmte mein Strelitzius-Korrespondent am Telefon.

Ohne eine Zugabe wurde Iveta Apkalna nicht entlassen. Leider habe ich nicht in Erfahrung bringen können, von welchem Komponisten es ist und wie es heißt. Der Titel übersetzt lautet wohl „Gebet“. „Ein sehr schönes und passendes Stück“, so mein hörbar beeindruckter Blogpartner. „Wir sollten alle beten, dass die Orgel lange Freude bereiten kann.“

Die Orgel, die über 70 Register verfügt, ist zwölf Meter hoch und acht Meter breit.  Damit ist sie die größte Orgel Mecklenburg-Vorpommerns. Die Bauzeit betrug rund zwei Jahre, der Einbau in die Konzertkirche hatte im Februar begonnen (Strelitzius berichtete). Morgen folgen zwei ausverkaufte öffentliche Konzerte mit Iveta Apkalna und der Philharmonie.

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