Schlagwörter

, , ,

Die Wesenberger tun jetzt verstärkt etwas gegen den jahrelangen Hundedreck in ihrer Stadt. Noch ist nicht abzusehen, ob sich die unverantwortlichen Halter der Vierbeiner auch beeindrucken lassen. Aber, die Kampagne ist unübersehbar.

Das ist auch Brunhilde Dittrich zu danken. Die Woblitzstädterin ist Geschäftsführerin des Rehazentrums Neustrelitz und hat für ein außergewöhnliches Sponsoring gesorgt. In der Tagesstätte „Lichtung“ für psychisch kranke Menschen in der Residenzstadt wurden rund 30 witzige Schilder angefertigt und mit Hilfe des Wesenberger Bauunternehmers und Stadtvertreters Thomas Zander überall in der Stadt angebracht. Sie sollen die Hundehalter daran erinnern, dass die Hinterlassenschaften von Bello und Pfiffi im öffentlichen Straßenbild unerwünscht sind. Eine tolle Initiative, findet auch Strelitzius, und bedankt sich mal stellvertretend für seine Mitbürger und die Besucher der Woblitzstadt bei Brunhilde Dittrich, ihrem Rehazentrum und der Tagesstätte sowie dem Abgeordneten.

Parallel dazu hat auch die Stadt selbst etwas in dem seit vielen Jahren bestehenden Problemfall Hundekot getan. Sie hat an drei Stellen – Bahnhofstraße/ Mittelstraße, Geh- und Radweg Burgumfeld und Jungfernstieg auf Höhe des DRK-Pflegeheimes kostenfreie Beutelspender aufgestellt. Mit den Tüten können die „Tretminen“ aufgenommen und ordnungsgemäß entsorgt werden.

In diesem Zusammenhang verweist das Ordnungsamt Kleinseenplatte darauf, dass Hunde im gesamten Stadtgebiet an der Leine zu führen sind. Ausgenommen davon ist der Zwenzower Weg außerhalb der Bebauung. Hundekot auf öffentlichen Anlagen ist unverzüglich zu beseitigen. Verstöße gegen die Anleinpflicht sowie Verunreinigungen durch Hundekot können mit Verwarn- oder Bußgeldern geahndet werden.

Advertisements