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Zu seinen Lebzeiten war er berühmter als Johann Sebastian Bach und doch zugleich mit ihm befreundet: Georg Philipp Telemann (1681 – 1767). Im Jahr 2017 gedenkt man auf der ganzen Welt seines 250. Todestages. Seine Musik war so beliebt, daß er damit reich werden konnte und sämtliche musikalischen Geschicke der fünf Hauptkirchen Hamburgs lenkte. Das versteht man schnell, wenn man seine Kantaten, Ouvertüren, Sonaten, Arien, Opernintermezzi und Fantasien, vor allem aber seine Menuette hört.

So lädt das DUO VIMARIS (Mirjam und Wieland Meinhold) zu einer Stunde bei Telemann ein. Die beiden Musiker (sie als Mitglied des Opernensembles am Deutschen Nationaltheater Weimar, er als Thüringer Universitätsorganist) sind mit ihrer Barockmusik bereits in allen Teilen Deutschlands sowie im europäischen Ausland aufgetreten. Zu hören ist am Sonntagnachmittag, den 23. Juli, um 17 Uhr, in der Dorfkirche Ankershagen neben den Blockflöten (in Sopran- und Altlage) auch die Sopranstimme, begleitet von den Tasten.

Davor, um 16.15 Uhr, wird es anhand einer Orgelführung „Klangmajestät – Besuch bei der Königin“ auf der Empore spannend: Für alle Interessierten stellt der Organist Dr. Wieland Meinhold die „Königin der Instrumente“ hautnah vor. Direkt neben dem Spieltisch der historischen Lütkemüller-Orgel hat man Gelegenheit zu erfahren, wie der höchste, wie der tiefste Ton klingt. Wieviel Pfeifen stehen in dem Instrument? Wie funktioniert die Übertragung zwischen Taste und Ventil? Wie schwer ist so eine Orgel?  Immer wieder fesseln diese unterhaltsamen Orgelführungen die Besucher.

Der Eintritt ist frei. Um eine Spende wird gebeten. Ein Besuch in Ankershagen lohnt an diesem Sonntag doppelt: Das Heinrich-Schliemann-Museum lädt zum 3. Griechischen Fest ein.

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