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Im Biergarten am Wesenberger Hafen ist die behördliche Auffassung, dass es sich bei dem Wildwuchs in Blickweite der Gäste um einen Wald handelt (Strelitzius berichtete), inzwischen zu einem running Gag geworden. Immer mal wieder wird die komisch anmutende Einstufung für hämische Kommentare bemüht. Es schwingt zugleich wenig Optimismus mit, dass die zugewucherte Woblitzstadt wohl jemals an die Woblitz zurückkehrt.

Mein Blogfreund Enrico Hackbarth, Geschäftsführer der Touristik GmbH, hat mir freundlicherweise obiges Foto zur Veröffentlichung überlassen, das das ganze Ausmaß des „Waldes“ zeigt, wo einst die Wesenberger Burg direkt am See stand. Es scheint eine Illusion zu sein, dass die Wildnis jemals in Gänze gerodet und die Fläche dem Wasser zurückgegeben wird. Dazu hat sie inzwischen zu viel Eigenwert entwickelt, zum Beispiel für die Vogelwelt.

Da sind Planungen, aus dem Verlandungsgebiet eine Insel vor Wesenberg zu machen, schon realistischer. Das mit einer Drohne geschossene Bild ist gut geeignet, sich diese Lösung vorzustellen. Ich stelle es mal als Gedächtnisstütze in den Blog.

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