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Noch vier Tage bis zur Premiere. Es wird spektakulär, versprechen die Theatermacher.

Mit einem Komödienklassiker eröffnet das Schauspielensemble die neue Spielzeit am Landestheaster Neustrelitz: „Charleys Tante“, der riesige und einzige dauerhafte Erfolg des britischen Autors und Schauspielers Brandon Thomas. Bereits im Jahre 1892 uraufgeführt, wurde das Stück sofort ein Dauerbrenner nicht nur auf britischen Bühnen. Unzählige Verfilmungen, Broadway-Produktionen, eine Musical-Version und eine Operette folgten. Premiere in Neustrelitz ist am kommenden Sonnabend, 16. September, um 19.30 Uhr. Karten sind noch zu haben.

Die Geschichte ist ebenso einfach wie kompliziert. Die beiden Freunde Jack und Charley sind verliebt in die Töchter des herrischen Mr. Spettigue. Aber für ihre Liebeserklärungen haben die beiden nicht viel Zeit, denn die Angebeteten werden am nächsten Tag zu einer Reise nach Schottland aufbrechen. Schon eine Einladung zu einem Rendezvous zu schreiben, ist für die beiden sehr schwierig und die Mädchen möchten auch ohne Aufpasser nicht kommen. Da spielt ihnen der Zufall in die Hände. Charleys Tante, eine reiche Witwe aus Brasilien, die er noch nie gesehen hat, kündigt ihren Besuch an. Der „Anstandswauwau“ ist gefunden, die beiden Mädchen da – aber die Tante sagt auf einmal doch ab.

Der Bühnenbildentwurf. Fotos: TOG

Jack und Charley brauchen Ersatz – die Wahl fällt auf Hausmeister Babbs, der kurzerhand zur Tante wird, was natürlich einige Verwicklungen nach sich zieht.
Regisseur Oliver Trautwein und Ausstatter Alexander Martynow haben sich bei ihrer Umsetzung dafür entschieden, das über 100 Jahre alte Stück behutsam zu modernisieren und in unsere Zeit zu holen. Der Schauplatz des Stückes wird in der hiesigen Inszenierung das Treppenhaus eines mehrgeschossigen Wohnhauses sein, inklusive defektem Fahrstuhl. „Wer sich dabei an die erfolgreiche US-Sitcom ‚The Big Bang Theory‘ erinnert fühlt, ist genau richtig. Sheldon und Co. waren Inspirationsquelle für die Figuren. Die Zuschauer erwartet eine rasante Verwechslungskomödie, mit viel Slapstick aber auch Tiefgang“, heißt es in der Ankündigung der Theater und Orchester GmbH.

Weitere Vorstellungen: Samstag, 23. September, Freitag, 13. Oktober, jeweils 19.30 Uhr am Landestheater.

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