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Paul-Peter Winkel nimmt vom Dezernenten Thomas Müller die Ehrenurkunde entgegen.

Zu den Carolinern, die in dieser Woche vom Landrat des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte ausgezeichnet worden sind, gehörten neben den CaroAces (Strelitzius berichtete) auch Zwölftklässler Paul-Peter Winkel aus dem Leistungskurs Physik. Für ihn habe ich mir einen gesonderten Beitrag vorbehalten.

Viele Leser kennen Paul wegen seiner zahlreichen Aktivitäten an der Schule, die hier im Blog nachzulesen waren. Aber Paul ist auch ein wahrer Blogfreund, er hat mir wiederholt zugearbeitet. Solche jungen Leser wünschte ich mir mehr. Von Strelitzius vorab herzlichen Glückwunsch, bevor wir uns die Laudatio anschauen, die mir Schulleiter Henry Tesch gestern zu später Stunde noch hat zukommen lassen.

Paul Winkel ist ein Schüler, der sich nicht nur durch hervorragende schulische Leistungen auszeichnet, sondern auch durch seine besonderen persönlichen Charaktereigenschaften sowie sein außergewöhnlich starkes soziales Engagement.
Es ist ihm gelungen, von Schulbeginn an bis heute stets sehr gute Leistungen in allen Fächern zu erzielen. Dabei begeistert er nicht nur Mitschüler und Lehrer durch seine aktive Beteiligung am Unterricht, sondern motiviert und unterstützt stets auch Schüler, denen das Lernen nicht so leicht fällt. So engagiert sich Paul sehr stark und in leitender Funktion in der Büffel-Company, einer von Schülern für Schüler organisierten Nachhilfe der Schule.

Sein schon sehr früh und stark ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein wird auch deutlich, wenn man sich bewusst macht, dass Paul viele Jahre als Klassensprecher gewesen ist und jetzt als Kurssprecher und sehr aktives Mitglied des Schülerrats. Lehrer und Schüler gleichermaßen schätzen Pauls konstruktive und innovative Herangehensweise bei der Lösung von Problemen.

Sein Auslandsjahr in den USA im Schuljahr 2015/16 nutzte Paul unter anderem, um vielfältige Erfahrungen zu sammeln, die er als engagierter ehrenamtlicher Mitarbeiter für „Auslandsjahr für Schüler“ (AFS) bereits mit vielen teilte, um andere und jüngere Schüler für die Idee, ein Jahr im Ausland zu verbringen aufzuschließen bzw. sie darin zu bestärken. Selbstverständlich unterstützt er auch ausländische Gastschüler nicht nur an unserer Schule, sondern darüber hinaus z.B. auch bei zahlreichen Workshops in der Region.

Inspiriert durch seinen Aufenthalt  an einer amerikanischen High School entwickelte Paul die Idee, im Sinne der Entwicklung des Gemeinschaftssinnes und der Identifikation mit der Schule, eine einheitliche Schulkleidung für alle Schüler anzubieten. Typisch für Paul ist in diesem Zusammenhang, dass er auch hier alles selbst in die Hand genommen hat: so begeisterte er zunächst seinen Schulleiter für diese Idee, entwickelte das Logo, machte Werbung dafür in der Schülerschaft und organisierte alles Weitere, was notwendig war, damit jeder Schüler, der Interesse hatte, diese Schulkleidung bekam.

Auch in den Ferien werden Ideen für das Gemeinwohl entwickelt

Die Liste der Beispiele für Pauls Engagement scheint endlos. Drei weitere  sollen hier genannt werden. Paul initiierte und organisierte zusammen mit anderen Schülern zum zweiten Mal in diesem Jahr einen UNICEF-Spendenlauf an der Schule. Als weiteres Novum organisierte er im vergangenen Schuljahr eine Vorlesung zum Thema Knochenmarkspende, in deren Anschluss sich viele Schülerinnen und Schüler für eine Knochenmarkspende registrieren ließen.
Und wer denkt, dass Paul in den Ferien nur Ferien macht, irrt natürlich. So arbeitet er nicht nur als Rettungsschwimmer, sondern entwickelte bereits zwei neue Ideen für das Gemeinwohl und den Umweltschutz an unserer Schule.

Wenige Menschen verfügen über ein so umfassendes und vielseitiges Potenzial, dass sie für das Wohl anderer einsetzen. Aus diesem Grunde sind wir sehr froh, Paul heute für sein Engagement ehren und danken zu können.

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