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Markus Poland, Juliette Lahaine und Martin Meifert (von links) entdecken altbewährte Landwirtschaft neu. Foto: SoLaWi

„Wer, wenn nicht wir. Wo, wenn nicht hier?“ Ein Ansatz, den Strelitzius unbedingt teilt und deshalb auch gern der Bitte zweier Landwirte und einer Gärtnerin aus Klein Trebbow nachkommt, sie bei einem tollen Projekt zu unterstützen. Markus Poland,  Martin Meifert und Juliette Lahaine haben nach eigenem Bekunden eine altbewährte Form der Landwirtschaft neu entdeckt.

Die Solidarische Landwirtschaft (kurz SoLaWi) biete Lösungen für Erzeuger, Verbraucher und Umwelt gleichermaßen und garantiere genaue Planung, absolute Transparenz und Mitbestimmung aller Teilnehmer. Die Erzeuger bauen auf dem Hof und ihren Ländereien rund um Klein Trebbow gesunde Nahrungsmittel an. Eine überzeugte Gemeinschaft unterstützt die Bauern mit einem monatlichen festen Betrag. Es tragen also mehrere Haushalte die Kosten des landwirtschaftlichen Betriebs, wofür sie im Gegenzug dessen Ernteerträge erhalten.

Es wird ausschließlich für die Mitglieder produziert. Dadurch kann der Bauer nachhaltig wirtschaften, ohne den Boden, die Tiere oder sich selbst auszubeuten. Es existieren bereits mehrere SoLaWis in Deutschland, die erfolgreich arbeiten.

Wer Interesse an der Erhaltung kleinbäuerlicher Strukturen, leckeren, hochwertigen Lebensmitteln und regionalem Umweltschutz hat, ist herzlich eingeladen zur ersten Infoveranstaltung. Sie findet am kommenden Sonnabend, den 30. September, um 16 Uhr, auf dem Landkulturhof, Dorfstraße 16, in Klein Trebbow statt. Einen weiteren Infotermin gibt es am 6. Oktober um 19 Uhr an gleicher Stelle.

www.solawi-trebbow.de

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