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Die Stadt Neustrelitz will ihre erstmals 2009 beschlossene Richtlinie zur Stärkung des Ehrenamtes in der Feuerwehr korrigieren. Jedem aktiven Mitglied der FFW wurde bislang eine Entschädigung in Höhe von zehn Euro pro Einsatz gewährt, da die Stadt Neustrelitz gesetzlich verpflichtet ist, deren Auslagen zu ersetzen. Hierin ist ebenfalls eine freiwillige Zuwendung wegen besonderer Anerkennung des persönlichen Einsatzes enthalten, da die Einsatzfähigkeit der Freiwilligen Feuerwehr aufgrund des Personalbestandes gefährdet ist.

Aufgrund der in den letzten Jahren gestiegenen Preise haben sich die Auslagen der Feuerwehrleute erhöht. Es wird daher zur kommenden Stadtvertretersitzung vorgeschlagen, diese Pauschale auf nunmehr 15 Euro pro Einsatz zu erhöhen. Der Wert des Sachgeschenkes bei Ehrungen soll von 100 auf 120 Euro € erhöht werden. Weiterhin sollen Kameraden mit einer Feuerwehrzugehörigkeit von 50, 60 und 70 Jahren eine Jubiläumszuwendung von 100 Euro erhalten. Diese wurden bisher gar nicht berücksichtigt. Der Betrag von 200 Euro für 40 Jahre Zugehörigkeit, verbunden mit dem Brandschutzehrenzeichen in Gold, soll zukünftig 250 statt bisher 200 Euro betragen.

Es sind jährlich ca. 11 000 Euro Mehrausgaben ab dem Haushaltsjahr 2018 zu erwarten. In der Planung sind sie bereits berücksichtigt.Wie aus der Vorlage der Verwaltung hervorgeht, sieht die Stadt die Richtlinie als Möglichkeit an, vorhandene Mitglieder mehr an die Organisation zu binden und neue Mitglieder zu gewinnen. Insbesondere gehe es um die Stabilisierung und Förderung des aktiven Dienstes in der Freiwilligen Feuerwehr als Garant für Sicherheit im Stadtgebiet.

 

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