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Die Idee der Stiftung Mecklenburg, im Januar kommenden Jahres in Neustrelitz eine Schlossberg-Konferenz zu veranstalten (Strelitzius berichtete), ist auch auf Zustimmung des Vereins Kulturgut Mecklenburg-Strelitz gestoßen. In einem Brief an die Stiftung schreibt der Vereinsvorsitzende Dr. Rajko Lippert, „die Art und Weise, wie die Verwaltung des Landes über die Lebensumstände in Neustrelitz entscheidet und wie mit der Geschichte unserer Stadt umgegangen wird, wird von weithin als Erniedrigung empfunden und muss dringend geändert werden. Die Einwohner von Mecklenburg-Strelitz müssen endlich zu Wort kommen und mitentscheiden, wie Neustrelitz gestaltet wird.“

Die Stadtvertretung Neustrelitz will sich vorerst in ihren Ausschüssen mit der Gestaltung des Schlossbergs beschäftigen, nachdem sie lange bei dem Thema Zurückhaltung geübt hatte. Ein Antrag der Linksfraktion hatte die Dinge am vergangenen Donnerstag ins Rollen gebracht. Das Land hat bekanntlich vor, im kommenden Jahr die Reste des einstigen Residenzschlosses zu verfüllen. Dagegen regt sich immer breiterer Widerstand.

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