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Beim 2:3 zuletzt in Wriezen hat der PSV gezeigt, dass er auch mit einem schmalen Kader punkten kann. Foto: Ole Post

Mit gleich drei Fragezeichen über dem Kopf hat Dirk Heß heute Nachmittag auf das morgige Punktspiel in der Strelitzhalle geblickt. Unsere Drittligavolleyballer vom PSV Neustrelitz Team Wesenberg empfangen die Konkurrenz aus Spandau. „Bleibt unser Kader so schmal, wie es momentan aussieht, müssen wir wohl den Gegner als Favoriten ansehen“, so der immer ein bisschen vorsichtige Coach im Vorgespräch mit Strelitzius.

Toni Fleck ist zum Glück nicht ernsthaft verletzt, wie die Medizinmänner inzwischen herausgefunden haben. Erst im heutigen Abendtraining wird sich herausstellen, ob er wieder einsetzbar ist. Ich weiß, dass der Junge auf seine Rückkehr ins Aufgebot brennt. Dann wäre da Neuzugang Sebastian Krause, eine Bank für die PSV-Truppe. Zahn-OP ja oder doch erst nächste Woche, war bei ihm Stand heute Nachmittag die Frage. Und dann hofft Dirk Heß auch noch, dass Philip Schulze mit seiner ganzen Erfahrung wieder einsetzbar ist, der sich zuletzt auch krank melden musste.

Anderenfalls tritt das ein, was Dirk Heß immer gern mit „ein hartes Stück Arbeit“ zu beschreiben pflegt. Zumal er aus der Analyse der Spandauer weiß, dass es die Gastgeber mit einer kämpferisch sehr starken, hochmotivierten Truppe zu tun bekommen. „Jeder will dem Aufsteiger ein Bein stellen, erst recht, wenn er gut gestartet ist, da sind die Spandauer nicht anders“, bekräftigte der PSV-Coach. Zumal die mit dem derzeit vorletzten Tabellenrang alles andere als zufrieden sein dürften.

In jedem Fall können die momentan drittplatzierten Hausherren in der Strelitzhalle wieder auf hunderte enthusiastisch mitgehende Fans zählen, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Strelitzius ist ab 18.30 Uhr dabei und noch am selben Abend auf Sendung. Ein Dankeschön an dieser Stelle noch an Ole Post, der seine fotografischen Künste nun auch mir für den Blog zur Verfügung stellt.

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