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Alex Komisarov, hier im Angriff, wurde zum dritten Mal als effektivster PSV-Spieler ausgezeichnet.

Die Drittligavolleyballer des PSV Neustrelitz Team Wesenberg haben sich ihren 3:2-Heimsieg (23:25, 25:17, 25:15, 21:25, 15:7) gegen den TSV Spandau 1860 hart erkämpfen müssen. Dabei waren es nicht der starke Gegner, sondern eigene Unzulänglichkeiten, die letztlich in den Tiebreak zwangen und nur zwei statt drei Punkte Ernte bedeuteten. Nur in Durchgang 2 und 3 konnten die Gastgeber an ihr wahres Leistungsvermögen anknüpfen und die Sätze auch entsprechend klar für sich entscheiden. Satz 4 dann ein zutiefst ärgerlicher Rückfall auf das Niveau des ersten Satzes. Rund 500 Zuschauer feuerten die Truppe von Coach Dirk Heß wie gewohnt frenetisch an und waren heute vielleicht das Zünglein an der Waage.

Trainer Dirk Heß war nicht zufrieden mit seiner Truppe.

Auf einschätzende Worte des Trainers musste Strelitzius heute vor der Kabinentür warten, hinter der Dirk Heß klare Worte an seine Jungs fand. Bereits vor der Partie hatte er mir angesichts des doch noch voll gewordenen Kaders gesagt, dass das nur die halbe Miete sei. Entscheidend sei viel mehr, dass auch die mögliche Leistung abgerufen wird. Das ist heute, wie gesagt, nur zum Teil gelungen. Als effektivster Spieler der Neustrelitzer wurde zum dritten Mal in dieser Saison Alex Komisarov geehrt.

„Ich bin unzufrieden“, bekräftigte der Coach in seinem Resümee für Strelitzius. „“Wir haben streckenweise viel zu ängstlich gespielt und die Abstimmung hat auch nicht so funktioniert, wie es sein soll. In solchen Situationen rächt sich, dass wir nicht oft genug zusammen trainieren können.“ Das Team habe heute nicht zwei Punkte gewonnen, sondern vor allem einen Punkt verloren.

Mit dem Heimsieg hat der PSV seinen dritten Tabellenplatz hinter den Eagles aus Kiel und den Pinnebergern verteidigt. Mit elf Zählern liegt die Heß-Truppe zwei Punkte hinter den Zweiten und zwei Punkte vor den Viertplatzierten aus Schöneiche. Bei denen müssen unsere Jungs in zwei Wochen antreten, am kommenden Wochenende haben sie spielfrei.

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Immer wieder fanden die Spandauer Löcher im PSV-Block. Foto: Ole Post

Unsere Jungs haben es sich heute selbst schwer gemacht.

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