Schlagwörter

, ,

So ein Bild wünschen sich die TSG-Fans auch morgen Beim Achtelfinal-Pokalspiel im Neubrandenburger Jahnstadion.

Alles andere als ein Sieg am morgigen Sonntag im Pokalfight beim Verbandsligisten 1. FC Neubrandenburg 04 kann für das Trainergespann des Regionalligisten TSG Neustrelitz nicht akzeptabel sein. „Wir spielen zwei Ligen höher und trainieren sechs bis sieben Mal die Woche, das muss einfach auch in einen klaren Erfolg münden“, hat mir mein Blogpartner Robert Gerhardt eben gesagt. Damit wolle er nicht verhehlen, dass die Neubrandenburger durchaus ihre Qualität haben. „Wir haben uns den FCN zwei Mal angeschaut und auch eine ausführliche Videoanalyse folgen lassen.“

Ich habe den Cotrainer auch auf abfällige Wortmeldungen aus den FCN-Reihen im Vorfeld der Begegnung angesprochen. „So mancher erwartet von uns, dass wir jetzt zurückschießen“, so Gerhardt. „Aber wir liefern uns keine Wortgefechte mit dem Gegner, sondern wir wollen Taten sprechen lassen.“

Und noch eine Frage aus Strelitzius-Leserkreisen war zu klären. Gehen die Trainer zu unkritisch mit der Mannschaft um und sagen immer wieder das Gleiche? „Ich werde niemals die Mannschaft öffentlich runtermachen und vom Leder ziehen“, betont Robert Gerhardt. Es sei völlig sinnlos, einem Team, das mit seinem Selbstvertrauen kämpft, das letzte bisschen Selbstvertrauen auch noch zu nehmen. „Jeder Anhänger der TSG kann aber davon ausgehen, dass es nach dem Viktoria-Spiel in der Kabine so richtig geraucht hat, auch in den Tagen danach habe es „ordentliche Ansprachen“ gegeben. „Alles, was uns an Kampfgeist und Moral bislang ausgezeichnet hatte, war zuletzt nicht zu sehen. Wir haben unter der Woche mehrfach klar angesprochen, dass es so nicht geht.“

Krise nur gemeinsam zu bewältigen

Nur mit den TSG-Fans ist die momentane Krise zu bewältigen.

Robert Gerhardt hat sich auch noch einmal an die Fans gewendet. „Man kann uns kritisch gegenüberstehen, betonte er, „aber ich bitte um Konstruktivität, darum, dass man sich direkt an uns wendet und sich nicht bei Facebook auslässt.“ Auch wenn ihm und damit auch Strelitzius vorgeworfen werde, immer wieder das Gleiche zu sagen bzw. zu schreiben, könne er nur wiederholen, dass die momentane Krise der TSG nur gemeinsam bewältigt werden könne.

Anstoß im Jahnstadion in Neubrandenburg ist am morgigen Sonntag um 13 Uhr. Strelitzius wird in der Viertorestadt dabei sein und bittet seine Leser-Gemeinde um Verständnis, dass sich die Berichterstattung durch den längeren Rückweg etwas verzögert.

Advertisements