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Das neue Wehr im Fürstenberger Mühlengraben, links die denkmalgeschützte Villa. Foto: WSA Eberswalde

Mit einem „was lange währt, wird ein Wehr“ hat Peter Münch, Leiter des Wasserstraßen- und Schiffahrtsamtes Eberswalde, die Beendigung der Hauptarbeiten am Ersatzneubau des Wehres an der Brandenburger Straße in Fürstenberg kommentiert. Hierbei wurden der Mühlengraben am Ausgang zum von der Havel durchflossenen Baalensee ausgebaut, die in Bundesbesitz befindliche Villa Behrns (Müllerinternat) denkmalgerecht gesichert und das zweifeldrige Klappenwehr mit einem Betriebsgebäude zur Anlagensteuerung errichtet. Die Gesamtausgaben werden rund vier Millionen Euro betragen.

Die ingenieurtechnischen Herausforderungen resultierten im Wesentlichen aus dem unmittelbar an das Baufeld anschließenden „Müllerinternat“, so Münch. Über dessen Weiternutzung wird nach abschließenden Restaurierungsarbeiten 2018 entschieden. Nunmehr sei eine sichere Wasserabführung sowohl bei Hochwasser, als auch im  Revisionsfall, das heißt ein Wehrfeld außer Betrieb, gegeben.

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