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Mit Hilfe des Videowagens des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow konnten die erheblichen Verkehrsverstöße eines 55-jährigen Fahrzeugführers festgestellt und geahndet werden. Wie die detaillierte Auswertung des Videomaterials am gestrigen Montag ergab, war der Fahrer eines italienischen Sportwagens einige Tage zuvor auf der B 104 von Stavenhagen nach Neubrandenburg unterwegs, als er auf dieser Strecke deutlich zu schnell unterwegs war, Sperrlinien überholt hat und zudem zu dicht auf andere Fahrzeuge aufgefahren ist.

Die Spitze bei insgesamt drei Überholvorgängen waren 137 km/h bei erlaubten 80 km/h. Der Abstand betrug bei einer zwischenzeitlich gefahrenen Geschwindigkeit von 118 km/h weniger als 19 Meter, wobei ein Sicherheitsabstand von 59 Metern (halber Tachowert) erforderlich gewesen wäre. Das Bußgeld für die genannten Verstöße beträgt insgesamt 680 Euro. Zudem erwarten den 55-Jährigen sechs Punkte und zwei Monate Fahrverbot.

Im Jahr 2017 wurde deutlich, dass hohe Geschwindigkeiten nicht immer an hohe Motorisierungen gebunden sind. Die meisten handelsüblichen Fahrzeuge erreichen die 200 km/h. „Jeder Kleinwagen kann heutzutage zu einem gefährlichen Geschoss werden“, sagte der Leiter des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow Maik Schroeder. Die höchste Geschwindigkeit wurde im Sommer 2017 festgestellt, als ein Fahrer mit 196 km/h bei erlaubten 80 km/h durch eine Baustelle gefahren ist.

Das höchste Bußgeld im Jahr 2017 erreichte ein 25-jähriger Fahrer eines VW Golf, da ihm durch den Videowagen des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow das vorsätzliche Begehen mehrerer Geschwindigkeitsüberschreitungen nachgewiesen werden konnte. Das durch den Vorsatz erhöhte Bußgeld betrug 1360 Euro, hinzu kamen zwei Punkte und drei Monate Fahrverbot.

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