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Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte lässt prüfen, in welchem Umfang die Restmülltonnen befüllt werden. Ziel ist es, das durchschnittliche Restmüllvolumen pro Person und Woche zu ermitteln. „Wir wurden im vergangenen Jahr von Bürgern darauf aufmerksam gemacht, dass sie nicht die richtige Mülltonne hätten. In den meisten Fällen hieß es dazu, dass bei ihnen viel weniger Abfall anfallen würde, als angenommen“, sagt Torsten Fritz, der zuständige Beigeordnete bei der Kreisverwaltung Mecklenburgische Seenplatte. „Also wollen wir es nun von einem Dritten feststellen lassen, damit unsere kommunale Abfallentsorgung sich zukünftig auf diese Daten stützen kann“, so der Beigeordnete.

Ein Unternehmen ist damit beauftragt worden, die tatsächlich anfallenden Restmüll-Mengen zu erfassen. Das kann natürlich nicht für jeden einzelnen Haushalt geschehen. Nachdem die Mengen erfasst sind, wird ein Durchschnittswert errechnet. Die externen Prüfer haben Erfahrung bei ähnlichen Aufträgen gemacht, und sie werden entsprechend eines bewährten Systems vorgehen.

„Also bitten wir unsere Bürger vorab um Verständnis, wenn eines Tages zum Termin der Abfallentsorgung nicht zuerst die Männer von REMONDIS zur vollen Tonne greifen, sondern Begleiter, die erst einmal die Füllhöhe der schwarzen Tonne feststellen, bevor sie geleert wird. Das sind die Prüfer im Auftrag unseres Landkreises“, sagt Torsten Fritz. Der erste Durchgang zur Erfassung der Mengen wird im Winter, ein zweiter dann im Frühjahr erfolgen.

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