Kreiswehrführer bescheinigt Gefahrgutzug bei Unfall auf A 24 „super Arbeit“

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Norbert Rieger

Nach dem Gefahrgutunfall mit Salpetersäure auf der Autobahn 24 bei Walsleben im Landkreis Ostprignitz-Ruppin (Strelitzius berichtete) hat der Kreiswehrführer der Mecklenburgischen Seenplatte, Norbert Rieger, den Einsatz der Feuerwehrleute vor Ort gelobt. „Das war ein ganz besonderer Einsatz für die Kameraden unseres Nachbarbundeslandes Brandenburg. Durch die Dauer waren die eingesetzten Kräfte erschöpft und die Materialreserven aufgebraucht. Als der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte um Unterstützung gebeten wurde, gab es gleich die Zustimmung vom zuständigen Dezernenten Herrn Thomas Müller. Zunächst ging es um Material und am Nachmittag wurde der CBRN-Zug I alarmiert. Die Koordinierung lief über den Zugführer Marc Koch und den Stellvertretenden Kreiswehrführer Andreas Kocik“, so Norbert Rieger in einer mir zugeleiteten Mitteilung..

Rieger hatte sich am Dienstagnachmittag selbst zum Schadensort begeben. „Die Frauen und Männer unseres CBRN-Zuges I lösten die dortigen Kräfte ab. Sie kamen unter Vollschutz (Chemikalienschutzanzug und Atemschutz) zum Einsatz. In der Nacht war der Einsatz beendet und alle Kräfte aus unserem Landkreis konnten unverletzt die Heimfahrt antreten. Unsere Kameradinnen und Kameraden haben eine super Arbeit geleistet, waren zur Stelle und haben sehr professionell geholfen.“

Der Einsatz der Gefahrguteinheiten vom Montag zum Dienstag dauerte fast 24 Stunden. Die Autobahn war in beide Richtungen voll gesperrt.

Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte hatte erst im März für den Katastrophenschutz ein nagelneues Spezialfahrzeug angeschafft und es dem Zug I für die chemische, biologische, radiologische und nukleare Gefahrenabwehr (CBRN) offiziell übergeben.  Das in Röbel stationierte, 300 000 Euro teure Fahrzeug ist für weitere rund 100 000 Euro hochmodern ausgestattet worden. Erstmalig in Deutschland ist dieses Fahrzeug sogar mit einem Arbeitsplatz für erste Auswertungen von Messwerten, für den Funkbetrieb und andere Arbeiten ausgestattet. Die für den CBRN-Zug I ausgebildeten Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren kommen aus den Wehren umliegender Gemeinden, so aus Bütow, Stavenhagen, Gielow, Penzlin, Möllenhagen, Ivenack, Röbel und Alt Schwerin.

Das Landeskonzept schreibt vor, dass jeder Landkreis einen CBRN-Zug vorhalten muss. In der Mecklenburgischen Seenplatte jedoch stehen zwei Züge zur Verfügung, die seit der Kreisgebietsreform jeweils mit vollständiger Technik einsatzfähig sind. Zug II ist in Neustrelitz beheimatet.

Residenzschlossverein tritt gegen Landespläne auf

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Der Residenzschlossverein Neustrelitz hat im Zusammenhang mit der am morgigen Donnerstag um 14 Uhr auf dem Schlossberg geplanten Anbringung eines Erinnerungsbanners (Strelitzius berichtete) eine Pressemitteilung veröffentlicht. „Schaut man heute auf den Neustrelitzer Schlossberg, so sieht man eine kahle Fläche und ein eingezäuntes wild gewachsenes Wäldchen. Birken, Ahorn und Brombeeren wachsen dort. Ein Refugium für Tiere? Das war nicht immer so, denn an diesem Ort stand das Neustrelitzer Residenzschloss“, heißt es in der Erklärung des Vereins. „Im Gelben Saal dieses Schlosses wurde am 29.01.1919 die erste demokratisch-parlamentarische Verfassung auf deutschem Boden beschlossen. Diesem Ereignis ist das Anbringen eines Banners mit dem vollständigen Verfassungstext des Freistaates Mecklenburg-Strelitz gewidmet.“ Weiterlesen

Ausgelost: TSG muss in zweiter Pokalrunde in Greifswald antreten

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Die TSG Neustrelitz will natürlich in der Erfolgsspur bleiben.

Die Regionalligisten der TSG Neustrelitz müssen in der zweiten Runde des  Landespokals im Fußball beim Landesklasse-Vertreter FSV Blau-Weiß Greifswald antreten. Das hat die Auslosung des Landesfußballverbandes am heutigen Mittwochabend ergeben. Die Boddenstädter hatten in der ersten Runde die SG Reinkenhagen (ebenfalls Landesklasse) mit 6:1 abgefertigt. Unsere Residenzstadtkicker besiegten den MSV Groß Plasten aus der Landesklasse in Runde 1 mit 7:0. Weiterlesen

Kurze Wesenberger Kinowoche bietet drei Erfolgsfilme

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„Das Pubertier“ mit Jan Josef Liefers, Heike Makatsch und Harriet Herbig-Matten bietet beste Unterhaltung. Foto: Filmstarts.de

Die Kinowoche im Wesenberger Lichtspieltheater wird kürzer als gewöhnlich. Hausherrin Christiane Bongartz hält sich mehrere Tage auf einem Filmfestival auf, was ihr gegönnt sei, zumal das hiesige Publikum hin und wieder ja auch von solchen Ausflügen profitiert. Von Donnerstag bis Sonntag also keine Vorstellung. Weiterlesen

Landkreis vermittelt Kontakt zu Sicherheitsberatern für Senioren

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Ältere Menschen sind sich dessen bewusst, dass sie eine Zielgruppe für Gewalt und Kriminalität darstellen können. Sie schätzen ihre Möglichkeiten, sich zum Beispiel gegen einen Straftäter zur Wehr zu setzen, realistisch ein und beugen lieber vor. Dieses Verhalten wird von den Seniorensicherheitsberatern unterstützt. Sie kommen gern auf Einladung in Einrichtungen, in Treffpunkte für Senioren, zu Veranstaltungen von Seniorenvereinen, wie der Landkreis informiert. Weiterlesen

Kindernacht im Müritzeum steht im Zeichen der Fledermäuse

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Zur Langen Einkaufsnacht am 19. August in Waren bietet das Müritzeum traditionell wieder eine Veranstaltung für Kinder ab sechs Jahren an. Während die Eltern ruhig shoppen gehen und den Trubel der Stadt genießen, erkunden die Lütten das Müritzeum bei Nacht, diesmal ganz im Zeichen der Fledermäuse. Weiterlesen

IHK veranstaltet im September wieder ihre Lehrstellenbörse

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Den Termin können sich Schüler und Eltern nicht früh genug in den Kalender eintragen: Die IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern lädt am 16. September bereits zur 9. Auflage der IHK-Lehrstellenbörse unter dem Motto – „Deine Chance – Azubi 2018“ ein.Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern und Lehrer können sich im HKB Neubrandenburg über das vielfältige Ausbildungsplatzangebot für das zukünftige Ausbildungsjahr 2018 sowie ggf. über noch zu besetzende offene Ausbildungsstellen für das diesjährige Ausbildungsjahr 2017 informieren. Weiterlesen

Premiere für Archiv Bildende Kunst: Ausstellung würdigt Maler Karlheinz Wenzel

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Strandstudie_3

„Strandstudie“ von Karlheinz Wenzel.

Ausstellung_WenzelErstmals tritt das Archiv Bildende Kunst der Mecklenburgischen Seenplatte (ABK-MSE) mit einer Präsentation aus seiner Sammlung an die Öffentlichkeit. Mit der Ausstellung „Lebenszeichen“ wird der Künstler Karlheinz Wenzel anlässlich seines 85. Geburtstages im Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz in Neustrelitz geehrt.

Aus dem umfangreichen Werk des Malers und Grafikers wird hier eine Auswahl gezeigt, die dem ABK-MSE als Vorlasskonvolut übereignet wurde. Ergänzend zu Tafelbildern aus den frühesten Schaffensjahren dokumentieren Druckgrafiken, Naturstudien, Skizzen und Wandbildentwürfe die künstlerische Entwicklung Wenzels von 1952 bis heute. „Manche Betrachter werden dabei Erinnerungen an vergangene Epochen auffrischen können, andere dürfen auf Neuentdeckungen gespannt sein“, heißt es in der Einladung zur Ausstellung. Weiterlesen

Residenzschlossverein erinnert mit Banner an Strelitzer Landesverfassung von 1919

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Im Residenzschloss Neustrelitz, hier im Jahr 1943, gab sich der Freistaat Mecklenburg-Strelitz 1919 eine demokratische Verfassung. Foto: Dr. Katrin Bosch/privat

Der Residenzschlossverein Neustrelitz wird am kommenden Donnerstag, den 17. August, auf dem geschichtsträchtigen Schlossberg ein Banner anbringen. Das hat mir Holger Wilfarth mitgeteilt. Das Banner wird an den Ort erinnern, an dem am 29. Januar 1919 die erste demokratische Landesverfassung der Weimarer Republik verabschiedet wurde. Im Residenzschloss hatte der Landtag des Freistaates Mecklenburg-Strelitz (1918 bis 1933) seinen Sitz.

„Besucher sind am Donnerstag willkommen“, heißt es in der Einladung. Der feierliche Akt wird um 14 Uhr stattfinden.

Massenhaft Besucher strömen zu Orgelkonzerten in Neubrandenburg

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Die neue Orgel in der Neubrandenburger Konzertkirche zieht massenhaft Besucher an. Foto: NDR/TOG

Knapp 1300 Besucher erlebten heute in der Neubrandenburger Konzertkirche den Auftakt der Reihe „Das kleine Orgelkonzert“. Die Japanerin Mari Fukomoto begeisterte das Publikum durch ihr anspruchsvolles Programm und zeigte, weshalb sie eine preisgekrönte Nachwuchsorganistin ist.

Anspruchsvoll ging es bereits vor Beginn des Konzertes um 12 Uhr zu, denn der Andrang vor der Konzertkirche war einfach riesig. Weil alle 809 Sitzplätze sehr schnell besetzt waren und noch etliche Orgelfreunde vor der Tür warteten, entschied das Veranstaltungszentrum Neubrandenburg gemeinsam mit der Günther Weber Stiftung und der Künstlerin kurzerhand, ein zweites Konzert um 13 Uhr zu geben. „Die Neubrandenburger haben ihre Orgel bereits ins Herz geschlossen; das große Interesse freut uns wirklich sehr“, so Barbara Schimberg, Geschäftsführerin der Veranstaltungszentrum Neubrandenburg GmbH.

Am Donnerstag, 17. August 2017 um 12 Uhr wird die russische Nachwuchsorganistin Natalia Uzhvi die Konzertreihe fortsetzen. Obwohl ein erneuter Andrang erwartet wird, kann aus organisatorischen Gründen kein zweites Tageskonzert stattfinden.